Tonsai und Koh Lanta

Das „Mekka der Taucher“ haben wir mit Koh Tao hinter uns gelassen und haben uns auf eine ganztägige Reise nach Tonsai Beach (in Aonang) dem „Mekka der Kletterer“ gemacht.
Warum gerade dieser Ort das Mekka der Kletterer sein soll, wurde uns schon bei Ankunft bewusst. Diese Klippen, diese steilen Hänge, diese einfach unglaublich schöne Landschaft sind etwas, das man mit allen Sinnen aufsaugen möchte und wenn man klettern kann auch diesen „Sinn“ einsetzen.


In Tonsai bekommt man sehr günstige Unterkünfte - für unter 10€ die Nacht einen riesigen Bungalow - inkl. vergammelter Kissen und dem Regen, der durch das Dach auf’s Bett träufelt. Der Spruch „die Sterne des Hotels sieht man durch die Decke“ passte bisher hier bisher am besten.
Diesen Ort erreicht man, obwohl er an Land liegt, nur per Boot.

Wir haben bei Ankunft am Anleger einen Magyaren kennengelernt, mit dem wir warten mussten um das Boot voll zu bekommen. Der Clou liegt nämlich darin, dass das Boot nur fährt, wenn man zehn Personen zusammenbekommt. Wir hatten Glück, dass wir nur etwa eine Stunde warten mussten, denn es kamen unverhofft zwei polnische Familien mit drei Erwachsenen und drei Kindern an, denen wir geholfen haben ihre unzähligen Gepäckstücke auf das Boot zu bekommen. Joanna und ihre Tochter Gaja und Dominik mit seiner Familie. Zu Joanna und Gaja werden wir im Verlauf der Reise noch zurückkommen - eine wundervolle, herzliche, zweiköpfige Familie!

Die nächsten Tage in Tonsai haben wir gemeinsam verbracht und die Eindrücke dieses tollen Orten aufgesaugt. Zudem haben wir Michi und Lena, zwei berliner Mädels kennengelernt, die sich sofort in Bela verliebten und mir ihm Sandburgen gebaut haben. 
Bela liebte diese einzigartige Umgebung mit seinen neuen Babysitterinnen und den unglaublichen Stränden und dem immerwarmen Wasser.

Schnell packte uns aber wieder das Inselfieber, sodass wir danach nach Koh Lanta gefahren sind - eine kleine Insel im Süden Thailands auf indischer Seite. Dort musste Jenni leider erst einmal drei Tage lang die Klobrille wärmen, weshalb ich (Luke) mit Bela die Insel erkunden durfte. Wir haben uns ein Motorbike gemietet und sind meist planlos herumgefahren. Wir haben das örtliche Tierheim, die Altstadt und den Nationalpark besucht. Das Tierheim haben wir anschließend noch zwei mal besucht um unseren Lieblingshund "Mookey" auszuführen - wären wir nicht noch fast ein Jahr unterwegs, hätten wir ihn sofort adoptiert. Auf Koh Lanta kann man im Nationalpark einen tollen "Spaziergang", auf befestigtem Grund durch den Dschungel machen. Wir haben in der Mittagshitze (35° C und 90% Luftfeuchte) leider vergessen Wasser einzupacken und, dass 2 Km durch den Dschungel auch 2 Stunden dauern können. So haben wir all unser verbliebenes Wasser für Bela gespart, der diesen Walk einmalig gemeistert hat.


Nachdem es Jenni etwas besser ging und feste Nahrung wieder auf der Speisekarte stand, haben wir uns noch etwas erholt und mussten dann schon nach Phuket, um unseren Flug nach Kuala Lumpur in Malaysia zu bekommen.

Den Phuket-Part sparen wir uns, weil wir dort nur zwei Nächte zur Überbrückung verbracht haben und uns deshalb keine Meinung zur Insel erlauben dürfen.